Imam-Hussein-Moschee

Architekt Adolf Eichler

Moschee von Imam Hussein. Die Idee zum Bau einer Moschee stammte vom Baku-Millionär Haji Hajibaba Ashumov. Er war es, der 1895 den Architekten Adolf Wilhelm Eichler (08.10.1869 – 05.02.1911) als Autor des Moscheeprojekts einlud. Im selben Jahr entwarf der Architekt einen Sakralbau.

1986 wurde die Moschee an der Ecke Abdullah Shaig (ehemalige Upper Nagornaya Street), 14, und Suleyman Tagizade (ehemalige Poststraße), 32, gebaut.

Zu Sowjetzeiten war die Moschee als Kultstätte geschlossen. Zu verschiedenen Zeiten befand sich hier ein Lagerhaus, eine kleine Fabrik zur Herstellung von Tischlampen war in Betrieb und seit 1978 befindet sich die Baku-Filiale des «Giproteatr» Design Institute.

Heute ist die Imam-Hussein-Moschee gemäß der Verordnung des Ministerkabinetts der Republik Aserbaidschan über historische und kulturelle Denkmäler ein Denkmal der Geschichte und Kultur des Landes und steht unter staatlichem Schutz.